Nikolaus - Service - München

Ihr Nikolaus / Weihnachtsmann für München und Umgebung

Die Erzählung von Ebenezer Scrooge

 

 

Alles begann an einem kalten und verschlafenen Morgen, einen Tag vor Weihnachten.

 

Im Büro von Ebenezer Scrooge war es eiskalt, doch er selbst hielt heizen für Verschwendung. Sein einziger Angestellter, Bob Cratchit, fror so sehr, dass er mit seinen steifen Fingern kaum den Federhalter greifen konnte. Endlich kam die Feierabend Stunde. "Sicher wollen sie morgen frei haben" knurrte Scrooge "und das nur wegen dieses Weihnachtsfestes, bah!" Bob Cratchit wagte nicht zu widersprechen. "Es ist mir durchaus nicht recht" schimpfte Scrooge weiter, "denn an jedem fünundzwanzigsten Dezember im Jahr muss ich ihnen den Lohn für einen Tag faulenzen bezahlen. Was mich das in all den Jahren kostet!" Bob Cratchit machte, dass er schnell davonkam. Doch kaum hatte er die Tür hinter sich geschlossen, da wurde sie wieder aufgerissen und eine Stimme rief fröhlich: " Fröhliche Weihnachten Onkel, ich möchte dich heute Abend zum Weihnachtsessen einladen".

 

Es war der Neffe von Scrooge. Doch der antwortete wütend: "Pah, ich mag kein Weihnachten. Das ist die Zeit, in der ich Rechnungen bezahlen muss und immer ärmer werde. Ich entdecke Verluste und werde nur ein Jahr älter, und da soll ich nicht mürrisch sein? Hier hast du deinen Kranz und nun verschwinde!" Wütend stülpte Scrooge seinem Neffen den Adventskranz über den Kopf und schlug die Tür hinter ihm zu. Kaum war der Neffe verschwunden, da betraten zwei würdige Herren das Büro. "Fröhliche Weihnachten" riefen sie, "wir sind von der Armenfürsorge und möchten für die Ärmsten unter uns etwas Geld sammeln. Welche Summe spenden sie?" "Ich spende gar nichts!" schrie Scrooge wütend und jagte die beiden aus seinem Büro. Danach setzte er sich an seinen Schreibtisch und arbeitete bis tief in die Nacht. Doch auch den alten Geizhals erwartete in diesem Abend noch eine bittere Überraschung.

 

 Als er nach Hause kam, bemerkte er, dass sein Türklopfer genau das Gesicht seines verstorbenen Geschäftspartners Marley hatte. Aber das war noch nicht alles: Als Scrooge sich erschrocken in seinen Lehnstuhl fallen lies, sah er den Geist des alten Marley in seinem Wohnzimmer erscheinen, behangen mit schweren Ketten. "Drei Geister werden dir heute Nacht erscheinen, Scrooge, und höre gut zu, was sie dir sagen, denn sonst werden deine Ketten viel schwerer als meine!" Nach diesen Worten verschwand der Geist wieder.

 

Kurz darauf erschien dem Alten der Geist eines Geigenspielers. Es war der Geist der vergangenen Weihnacht. Er erinnerte Scrooge an seine fröhliche Jugendzeit, in der er noch nicht vom Geld abhängig gewesen war. Er ging zu Festen und machte schönen Mädchen den Hof. Doch mehr und mehr begann er sich für Geld zu interessieren und vergaß alles andere. Selbst das Mädchen, mit dem er einmal verlobt gewesen war. "Du dummer Mensch" sprach der Geist zu Scrooge, "wie hast du nur so werden können?" Und während er sprach, verschwand der Geist wieder.

 

Es dauerte nicht lange, da tauchte die nächste Erscheinung auf. Es war ein riesiger Mann und er stellte sich als Geist der diesjährigen Weihnacht vor. "Folge mir, ich will dir etwas zeigen" sprach er und kurz darauf blickten sie in das kleine Zimmer von Bob Cratchit. Obwohl alles ziemlich ärmlich aussah, war die Familie fröhlich. Die Weihnachtsgans war winzig klein und die Kinder erhielten geflickte Pullover als Geschenk. Cratchits kleiner Sohn Tim war sehr krank und konnte nur an Krücken gehen. Er freute sich sehr über sein Geschenk. Zum ersten Mal in seinem Leben empfand Scrooge echtes Mitleid. " Wenn niemand etwas für das Kind tut, sprach der Geist, "wird er das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erleben!" Scrooge war traurig und wollte nach Hause. Plötzlich war der Geist verschwunden und Scrooge befand sich wieder in seinem Bett.

 

Doch kaum hatte er sich zum schlafen umgedreht, da erschien ihm der dritte Geist, der entsetzlich aussah. Es war der Geist der zukünftigen Weihnacht. "Komm mit mir!" rief er, doch Scrooge schrie laut auf und hielt sich am Bettrand fest. Aber der Geist packte ihn und führte ihn erneut zum Häuschen von Bob Cratchit. Als Scrooge in das Zimmer blickte, sah er, dass die ganze Familie sehr still und traurig war. Ser Stuhl des kleinen Tim war leer. "Er ist tot, nicht wahr?" rief Scrooge und dicke Tränen liefen ihm die Wange hinunter. Der Geist blieb stumm und führte ihn auf den nahen Friedhof zu einem Grabstein. Scrooge las die Inschrift: Hier ruht Ebenizer Scrooge. Der Alte schrie entsetzt auf. "Bitte lieber Geist, lass das nicht geschehen!" Doch der Geist war verschwunden.

 

Am nächsten Morgen erwachte Scrooge schweißgebadet. Schnell kleidete er sich an und rannte die Straße hinunter zum Metzger. Dort kaufte er den größten Truthahn. "Fröhliche Weihnachten" rief er allen Leuten zu. Sogar den beiden Männern, die er tags zuvor aus seinem Büro gejagt hatte, gab er etwas Geld. Dann machte er sich vollbeladen mit Spielsachen und dem Truthahn auf zum Hazs von Bob Cratchit. Er klopfte und trat ein. "Fröhliche Weihnachten" rief er der erstaunten Familie zu. "Ihnen lieber Bob, verdopple ich ab heute das Gehalt. Und morgen werden wir das Büro heizen. Ich werde auch dafür sorgen, dass Tim bald wieder gesund wird." So endet diese Weihnachtsgeschichte. Der kleine Tim wurde bald gesund, und Scrooge lebte noch lange und glücklich. Später sagten die Leute im ganzen Land, dass niemand so Weihnachten ehre wie der gute alte Ebenezer Scrooge....

 

 

 

 

November 2017
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