Nikolaus - Service - München

Ihr Nikolaus / Weihnachtsmann für München und Umgebung

Wissenswertes

über den Nikolaus

 

 

 

Der Nikolaus

 

Über das Leben des historischen Nikolaus gibt es nur wenige historisch

belegte Tatsachen.

Myra in Lykien, heute Demre, ist ein kleiner Ort ca. 100 Kilometer

südwestlich von Antalya in der heutigen Türkei.

Im 4. Jahrhundert war dieser Ort ein Bischofssitz.

Nach verschiedenen Überlieferungen wurde Nikolaus zwischen 270 und

286 in Patara geboren, einer Stadt in Lykien in Kleinasien.

Er sei mit 19 Jahren von seinem Onkel, ebenfalls mit dem Namen

Nikolaus und ebenfalls Bischof von Myra, zum Priester geweiht worden

und sei dann Abt des Klosters Sion in der Nähe von Myra gewesen.

Während der Christenverfolgung 310 soll er gefangen genommen

und gefoltert worden sein.

Als Sohn reicher Eltern soll er sein vererbtes Vermögen

unter den Armen verteilt haben.

 

Eine andere Überlieferung besagt:

(Quellennachweis siehe Textende)

Nikolaus ist eine historische Person. Er trat in das seiner Heimatstadt

nahegelegenen Kloster von Sion ein und wurde um 300 zum

Metropoliten von Myra geweiht.

Während der bald darauf einsetzenden Christenverfolgung wurde

er um 310 gefangen genommen und gefoltert.

325 nahm er nachweislich am 1. Konzil von Nicäa teil.

 

Verbreitete Legenden über Nikolaus erzählen:

 

1. Retter vor Prostitution

 

In einer verarmten Familie konnte er durch gezielte Geldgeschenke, die er

heimlich durchs Fenster und durch den Kamin in die darin aufgehängten

Socken warf, verhindern, dass der Vater seine drei Töchter zur

Prostitution bewegen musste.

Eine ähnliche Legende berichtet, dass Nikolaus den Töchtern statt der

Geldgeschenke einen vergoldeten und mit Edelsteinen geschmückten

Apfel, den er vom Kaiser geschenkt erhalten hatte, in die Socken legte.

 

In der ursprünglichen Fassung dieser Legende hat Nikolaus, der durch

seine Fürbitte bei Gott und die dadurch geschehenen Wunder viel Gutes

tat, selber aber immer arm war, drei Äpfel durch das Fenster geworfen.

Diese Äpfel sind durch seine Fürbitte bei Gott bis zum Auffinden am

nächsten Morgen in Goldkugeln verwandelt worden.

 

2. Der Retter vor dem Tod

 

Drei zu Unrecht zum Tode Verurteilte konnte er retten, indem er im Traum

dem Kaiser erschien und um ihre Befreiung bat.

Drei Jungen fielen auf der Suche nach Arbeit einem Metzger in die Hände,

der sie in ein Pökelfass steckte und zu Wurst verarbeiten wollte; sie

waren schon zerteilt, als der Bischof Nikolaus davon erfuhr und sie

wieder zum Leben erweckte.

 

3. Helfer in Seenot

 

Um ein in Seenot geratenes Schiff mit drei Pilgern, die von Ephesus

ausfuhren und das für eine christliche Kapelle bestimmte heilige

Öl in den Diana - Tempel zurückzubringen sollten, zu retten, begab

er sich an Bord, stillte den Sturm und brachte das Schiff sicher

in den Hafen.

 

4. Helfer in Hungersnot

 

Vom 15. Jahrhundert an verbreitete sich die Legende von den

Getreide - Händlern:

Nikolaus erbat bei einer Hungersnot in Myra von jedem der für den

Kaiser in Rom bestimmten Schiffe nur 100 Scheffel und versicherte, dass

durch sein Gebet nichts bei der Ablieferung fehlen werde, was

sich bewahrheitete.

Nikolaus aber konnte seine Gemeinde auf Jahre hinaus ernähren und

sogar Saatgut austeilen.

Nikolausverehrung

 

Im 6. Jahrhundert wurde Nikolaus in der griechischen Kirche verehrt, in

Rom zog der Kult im 8. Jahrhundert ein, er verbreitete sich dann

zunehmend auch in Mittel - und Südeuropa.

Um 980 entstand in Deutschland die erste Nikolaus Kirche in

Brauweiler.

 

Die 1087 von Piraten entwendeten Gebeine von Nikolaus brachte man

Ende des 11. Jahrhunderts nach Bari und errichtete auf den Trümmern

des byzantinischen Gouverneurspalastes die monumentale Basilika

S. Nikola, die Papst Urban II, 1098 weihte.

Als Translationstag gilt der 8. Mai, der in Bari mit einem großen Umzug

begangen wird.

 

Zwischen dem 11. bis zum 16. Jahrhundert wurden diesseits der Alpen über 2200 Kirchen nach dem heiligen Nikolaus benannt.

 

Der Nikolaus Kult in Deutschland wurde im 10. Jahrhundert besonders

durch Kaiserin Thephanu, die griechische Ehefrau des Kaisers

Otto II., gefördert.

Schon damals entstand der Brauch, dass Nikolaus die Kinder beschenkt.

Grundlage hierfür waren die Bischofsspiele in Klosterschulen, wo ein

Schüler für einen Tag - zuerst am Tag der "Unschuldigen Kindlein",

dann am Nikolaustag - als "Bischof" fungieren durfte.

 

Seit 1555 ist Nikolaus als Gabenbringer für Kinder auch außerhalb der

Klosterschulen belegt.

Am Vorabend des Nikolaustages beschenkt er, oft zusammen mit seinem

Helfer , Knecht Ruprecht, die Kinder. Am Nikolausabend stellen die Kinder

ihre Stiefel oder Strümpfe vor die Tür, diese werden über Nacht vom

Nikolaus mit Süßigkeiten gefüllt.

 

Auch in liberalen islamischen Familien beschenkt "Noel Baba" die Kleinen.

 

In der Kunst wird St. Nikolaus immer als Bischof, aber mit verschiedenen

Attributen dargestellt:

 

drei Goldkugeln

drei Brote

Pökelfass mit drei Knaben

Schiffe

 

In den Kirchen des Dachauer Landkreises sind nur Darstellungen mit den

drei Goldkugeln zu sehen.

 

In Bari, wo die Gebeine des hl. Nikolaus liegen sollen, wurde neben Kirchen

und einem Platz auch das moderne Fußballstadion nach ihm benannt.

 

 

 

Der hl. Nikolaus ist der Schutzpatron von:

 

Russland und Lothringen

 

der Kinder, der Schüler, Mädchen, Jungfrauen und alten Menschen,

der Minestranten, Feuerwehr, der Pilger und Reisenden, der Zigeuner,

der Gefangenen, der Apotheker, Richter, Rechtsanwälte und Notare,

Kaufleute, Bäcker, Müller, Korn - und Samenhändler, Metzger,

Bierbrauer, Schnapsbrenner, Wirte, Weinhändler, Fassbinder,

Parfümhersteller und Händler, Fährleute, Schiffer, Matrosen, Fischer,

Flößer, Brückenbauer, Bauern, Weber, Spitzen - und Tuchhändler,

Steinmetze, Steinbrucharbeiter, Knopfmacher, Kerzenzieher,

der Diebe und Verbrecher,

 

für glückliche Heirat und wiedererlangung gestohlener Gegenstände

gegen Wassergefahren, Seenot und Diebe

Bauernregel

 

Regnet es an Nikolaus

wird der Winter streng - ein Graus

 

September 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

Besucher

Seitenaufrufe

Das besondere

Geschenk

 

Erinnerungen sind das

Elixir unseres Lebens...

 

Daher möchten wir Ihnen

eine besondere Geschenkidee

nahebringen:

Bestellen Sie Ihr persönliches

"Goldene Buch"

bei uns, welches Ihre Kinder

ein Leben lang begleiten wird.

 

Tragen Sie in dieses Buch die

guten und weniger guten

Eigenschaften Ihres Kindes

ein, über die sich der

Nikolaus mit Ihren Kindern

unterhalten soll.

Zu jedem Jahr können sie die

Fotos vom Nikolausauftritt

einkleben.

 

So erhalten Sie im Laufe der

Jahre ein wunderschönes

Buch mit vielen Erinnerungen

an die Kindheit Ihrer

Liebsten.

 

Das Buch ist später ein

wunderschönes Geschenk

zum 18. Geburtstag oder

gar zur Hochzeit Ihres

Kindes.

 

Informationen oder Fragen

beantworten wir Ihnen

gerne am Telefon oder per

Mail.