Nikolaus - Service - München

Ihr Nikolaus / Weihnachtsmann für München und Umgebung

Der geheimnisvolle Weihnachtsritt

 

Im ganzen Haus duftete es nach Pfefferkuchen und süßem Marzipan, nach Tannennadeln und Bienenwachs. Alles was Mutter und Großmutter zusammengerührt und gebacken hatten - wobei Anne und Fabian helfen und runde Marzipankartoffeln drehen durften - war nun endlich aus den fest verschlossenen Büchsen und Dosen hervorgeholt worden und durfte gegessen werden. Denn heute war der heilige Abend. Eigentlich war er sogar schon vorbei. Fabian und Anne schliefen nach all der Freude mit roten Bäckchen oben in ihrem Zimmer und unten saßen die Erwachsenen und erzählten davon, wie sie selbst früher Weihnachten gefeiert hatten.

 

Im Weihnachtszimmer war es ganz still. Nur als die Uhr in der Diele zwölf schlug, gähnte die Pfefferkuchenprinzessin im rosa Zuckergußkleid und mit der Krone aus Goldpapier verstohlen und fand dass die Nacht wirklich sehr lang sei. Das meinte auch das Schaukelpferd und wieherte leise. "Hast du auch schon geschlafen ?" fragtedie Pfefferkuchenprinzessin mit hohem Stimmchen. "Ja" erwiederte das braune Schaukelpferd und trat mit den Beinen fest auf die roten Kufen, wobei es sofort zu wippen anfing. "Am liebsten würde ich ein wenig durch den frischen Schnee reiten".

"Wirklich?" wisperte die Prinzessin. "da würde ich auch gern mitkommen. Seitdem die Kerzen abgebrannt sind und die Kinder im Bett liegen, ist es ziemlich langweilig hier. Und die Nüsse auf denen ich liege, drücken mich so sehr." "Würden sie denn mitkommen?" fragte das Schaukelpferd überrascht. "Aber natürlich" rief die Prinzessin. Da zögerte das Schaukelpferd nicht lange, schüttelte sich ein wenig, damit der eine Steigbügel nach unten rutschte und schon kletterte die kleine Prinzessin aus Pfefferkuchen hinauf und schwang sich in den weichen Ledersattel. Welch ein Glück, dass Großmutter in all dem Weihnachtstrubel vergessen hatte die Haustür abzuschließen. Das Schaukelpferd gab der Klinke einen Stoß und schon sprang die Türe auf. Draußen glitzerte im Mondlicht der unberührte Schnee, der den Fachwerkhäusern dicke Hauben aufgesetzt hatte. "Heißa", rief die kleine Pfefferkuchenprinzessin und das braune Schaukelpferd wippte auf seinen roten Kufen so munter durch den Schnee, dass es hinter den beiden in feinen Wolken aufstob.

 

Im Stadttor, in dem der Turmbläser wohnte, waren die Fensterläden über dem Torbogen schon fest geschlossen. So sah niemand wie das seltsame Paar aus der kleinen Stadt herausritt. Draußen auf der Landstrasse ging es nicht mehr so schnell voran, weil der Wind die Flocken zu kleinen Schneewehen zusammengeblasen hatte. Das Schaukelpferd prustete und die Prinzessin raffte den rosa Rock zusammen. "Da drüben steht ein Stall hinter der Weide, vielleicht können wir dort ein wenig rasten., schlug sie vor und klammerte sich fester an das Zaumzeug, an dem hinter den Ohren des Schaukelpferdes auf beiden Seiten ein runder Spiegel im Mondlicht aufblitzte. "Ein guter Gedanke" wieherte das Pferd.

 

In dem Stall hatte der Bauer Jakobi Heu für seine Tiere gelagert. Da konnten die zwei warm und behaglich rasten. Sie waren doch ziemlich erschöpft. Die Prinzessin lockerte dem Pferd das Zaumzeug und merkte nicht, wie dabei einer der Spiegel hinfiel. Ihre Krone aber legte sie sorgsam neben sich, bevor sie sich für einen Augenblick im weichen Heu behaglich ausstreckte. Plötzlich schrak sie zusammen. Das Pferd hatte sie sanft mit den Nüstern angestupst. Da waren sie doch tatsächlich beide eingeschlafen und die Nacht musste fast vorbei sein. Man glaubt gar nicht, wie hurtig die zwei sich auf den Heimweg machten um nicht entdeckt zu werden.

 

Am nächsten Morgen wunderten sich Anne und Fabian, Großmutter und die Mutter sich aber doch und schüttelten die Köpfe. Wo war denn die Goldkrone der Prinzessin geblieben? Und wie konnte das Schaukelpferd einen Spiegel verloren haben? Noch seltsamer aber erschien allen die kleine Wasserpfütze, die sich vom geschmolzenen Schnee um die roten Kufen des Pferdchens gebildet hatte. Nei9n so was !

 

Auch der Bauer Jakobi, der Heu für seine Tiere holen wollte, blickte ganz erstaunt auf den Stallboden. Was lag denn da? Ein in Messing gefasster runder Spiegel, wie Pferde ihn früher manchmal trugen und eine winzige Krone aus goldenem Glitzerpapier. Wie kam beides hierher? Aber niemand hat je etwas von dem geheimnisvollen Weihnachtsritt erfahren....

November 2017
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